Lövenich liegt im äußersten Westen Kölns und gehört zum Bezirk Lindenthal. Der Stadtteil grenzt im Westen an Brauweiler, das schon zum Rhein-Erft-Kreis gehört.
Lövenich blickt auf eine lange dörfliche Geschichte zurück. In französischer Zeit war der Ort eine eigene Bürgermeisterei (Mairie) und gehörte ab 1798 zum „Canton de Weyden", später als preußische Gemeinde zum Landkreis Köln. Die 1840/41 erbaute Eisenbahnstrecke Köln–Aachen veränderte das Gebiet einschneidend: Ihr hoher Bahndamm zerschnitt die alte Flurverbindung zwischen Lövenich und dem benachbarten Weiden.
Über Jahrzehnte blieb Lövenich ein selbstständiger Ort und gab zeitweise sogar dem umliegenden Amt seinen Namen. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform wurde Lövenich zum 1. Januar 1975 nach Köln eingemeindet – einer der Schritte, mit denen Köln zur Millionenstadt wurde.
Heute ist Lövenich ein ruhiger Wohnstadtteil am westlichen Stadtrand. Neben Wohnsiedlungen unterschiedlicher Epochen haben sich Reste des alten Ortskerns erhalten. Über die Aachener Straße und die nahe Autobahn ist Lövenich gut an die Stadt und das Umland angebunden.