Am Krausbaum
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Lokaler Flurname mit Bezug auf einen markanten Einzelbaum mit krauser, dichter Krone (kraus = "wellig, gelockt, dicht verzweigt") an der Stelle der heutigen Straße. Solche "Markbäume" hatten im rheinischen Dorf-Alltag wichtige Funktionen: Sie markierten Wegweiser, Grundstücksgrenzen, Treffpunkte (Dorfgericht, Ausrufungen) oder Wallfahrts- und Andachtsorte. Im Volksglauben galten alte, knorrige Bäume oft als Geistwohnstätten; viele wurden als Heilbäume verehrt, an deren Rinde man Krankheiten oder Wünsche befestigte. Mit 541 m ist die Straße „Am Krausbaum" eine der längeren Hofgärten-Straßen Wahns.
Quellen: