Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

An St.Elisabeth

Länge
225 m
Hausnummern
51103: ungerade 1–21, gerade 4–26
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Stadtteil
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Benannt nach der katholischen Pfarrkirche St. Elisabeth in Köln-Höhenberg — und damit nach der Patronin Elisabeth von Thüringen (1207–1231), einer der bekanntesten Heiligen des Mittelalters. Elisabeth war eine ungarische Königstochter, die 1221 mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen verheiratet wurde und auf der Wartburg bei Eisenach lebte. Schon als junge Frau widmete sie sich gegen den Widerstand des Hofes vollständig der Armen- und Krankenpflege; nach dem Tod ihres Mannes 1227 verließ sie die Wartburg und gründete in Marburg ein Hospital, in dem sie selbst pflegte — bis zu ihrem frühen Tod mit nur 24 Jahren. Die berühmte „Rosenwunder"-Legende beschreibt, wie sich Brot, das sie heimlich zu den Armen trug, in Rosen verwandelte, als ihr Mann sie überraschte. Bereits 1235 wurde sie heiliggesprochen — eine außergewöhnlich schnelle Kanonisierung. Die Pfarrkirche St. Elisabeth in Höhenberg ist die Mutter aller Höhenberger Straßennamen: zu ihren Ehren wurden die Straßen der Siedlung 1922 nach Städten in Thüringen benannt — Erfurt, Gotha, Weimar, Apolda, Arnstadt, Ilmenau, Schmalkalden, Suhl und viele mehr. Die Straße trägt den Namen seit dem 9. April 1913 (vorher: Höhenberger Allee).

Quellen: