Dischkaul
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Lokaler Flurname mit Bezug auf eine Kaul (rheinisch für "Grube, Loch, Senke") – vermutlich an einem Hof der Familie Disch oder als Flurform Tisch-Kuhle. "Kaulen" sind im rheinischen Straßennamen-Wortschatz häufig: sie bezeichnen ehemalige Lehm-, Kies- oder Sandgruben, in denen Material für den Hausbau, Ziegelei oder Wegebau gewonnen wurde, sowie natürliche Wasserlöcher und Sumpfsenken. Mit der Industrialisierung wurden viele dieser Gruben verfüllt oder zu Teichen umgestaltet; die Namen blieben erhalten.
Quellen: