Fridolinstr.
Wahrscheinlich benannt nach dem hl. Fridolin von Säckingen († um 538), einem irisch-fränkischen Wandermissionar und Klostergründer, der als Apostel der Alemannen am Hochrhein gilt und als Patron des Schweizer Kantons Glarus verehrt wird. Die Glarner Kantonsfahne zeigt ihn bis heute mit dem Pilgerstab. Möglich ist auch ein Bezug auf den heiligen Fridolin von Lothringen, beide stehen jedoch in derselben frühmittelalterlichen Mönchstradition. Die Straße läuft am Simarplatz (siehe dort) vor der Kirche St. Peter ab — der religiöse Bezug auf einen Heiligen passt zu dieser Lage. Die Fridolinstr. ist eine ruhige Wohnstraße mitten im gehobenen Wohnquartier um den Lenauplatz.
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 19: Wohnhaus
Nr. 21: Wohnhaus
Nr. 23: Wohnhaus
Nr. 25: Wohnhaus
Nr. 31: Wohnhaus
Nr. 33: Wohnhaus
Nr. 37: Wohnhaus
Nr. 38: Wohnhaus
Nr. 39: Wohnhaus
Nr. 41-41a: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 43: Wohnhaus
Nr. 45: Wohnhaus
Nr. 46: Wohnhaus
Nr. 54: Wohnhaus
Nr. 72: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 73: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 74: Wohnhaus
Nr. 76: Wohnhaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.