Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
4 Denkmale

Frohnhofstr.

Länge
1.241 m
Hausnummern
50827: ungerade 1–215, gerade 10–140
Fotografien
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Stadtteil
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Erinnert an das Gut Frohnhof (auch „Saalhof"), erstmals 920 urkundlich erwähnt — eines der ältesten in Ossendorf nachweisbaren Hofgüter überhaupt. 980 schenkte Erzbischof Warinus den Hof dem Stift Sankt Ursula in Köln; ab 1198 ist die Bezeichnung „Frohnhof" belegt. Die Bewohner Ossendorfs gehörten dadurch jahrhundertelang zur Pfarrei St. Maria Ablass in Köln. Spätestens im 14. Jahrhundert entstand auf dem Hofgelände eine eigene Kapelle mit Friedhof — der lange Weg zum Pfarrgottesdienst in die Stadt war zu beschwerlich. 1851 bauten die Industriellen Emil Pfeifer und Carl Jöst auf dem Frohnhof-Areal die erste Zuckerrübenfabrik im Regierungsbezirk Köln; sie wurde 1901 stillgelegt und 1909 abgebrochen. Heute markiert die Frohnhofstr. — gemeinsam mit der nahen Iltisstr. — den Ort dieses ältesten Ossendorfer Bezugspunktes.

Quellen:

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