Gerhard-Marcks-Weg
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Benannt nach Gerhard Marcks (1889–1981), einem der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts und langjährigen Lehrer am Bauhaus (Weimar 1919–1925, später Burg Giebichenstein in Halle). Marcks schuf vor allem Bronzeskulpturen — schlichte, klassisch wirkende menschliche Figuren in einer Tradition zwischen Wilhelm Lehmbruck und antiker Statuarik. Berühmt sind sein Albertus-Magnus-Denkmal in Köln (vor der Universität) und die Bremer Stadtmusikanten (1953). 1933 wurde Marcks aus seinen Ämtern entlassen, seine Werke 1937 als „entartet" stigmatisiert.
Quellen: