Hans-Bredow-Str.
Benannt nach Hans Bredow (1879-1959), deutschem Hochfrequenztechniker und Begründer des deutschen Rundfunks, des Schiffs- und Auslandsfunkverkehrs sowie des Fernsehrundfunks. Bredow wurde am 26. November 1879 in Schlawe (Pommern) geboren, studierte ab 1900 Elektrotechnik in Köthen und arbeitete ab 1904 für die Telefunken-Vorläufergesellschaft. 1919 prägte er den Begriff "Rundfunk"; 1923 ging der erste deutsche öffentliche Rundfunksender in Berlin auf Sendung. Ab Juni 1926 war Bredow Vorsitzender der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. Am 30. Januar 1933 (Tag der Machtergreifung) reichte er seinen Rücktritt ein; die Nazis liessen ihn 16 Monate im Gefängnis Berlin-Moabit inhaftieren. 1949-1951 Vorsitzender des Verwaltungsrats des Hessischen Rundfunks; nach ihm benannt ist heute das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg.
Quellen: