Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
6 Denkmale

Hittorfstr.

Länge
208 m
Hausnummern
50735: ungerade 1–25, gerade 2–12
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Stadtteil
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Die Straße wurde nach dem in Köln geborenen Architekten Jakob Ignaz Hittorff (1792–1867) benannt — einem der einflussreichsten Vertreter des Klassizismus und Historismus in Frankreich. Hittorff wuchs in einer Kaufmannsfamilie in Köln auf, ging 1810 nach Paris und wurde dort Schüler und später Mitarbeiter des königlichen Architekten François-Joseph Bélanger. Nach dessen Tod übernahm er 1818 als „architecte du roi" zentrale Bauten der französischen Hauptstadt: die Neugestaltung der Place de la Concorde mit ihren beiden monumentalen Brunnen und der Aufstellung des Obelisken von Luxor, den Bahnhof Gare du Nord, die Kirche Saint-Vincent-de-Paul sowie weite Teile des Cirque d'Hiver. Hittorff war außerdem ein Pionier der Bauarchäologie und wies durch eigene Studien an griechischen Tempeln nach, dass die Antike farbig bemalt war — eine bahnbrechende, damals heftig umstrittene These.

Quellen:

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