Humperdinckstr. (Porz)
Benannt nach Engelbert Humperdinck (1854-1921), deutschem Komponisten der Spätromantik. Humperdinck wurde in Siegburg geboren und studierte am Kölner Konservatorium bei Ferdinand Hiller. Er arbeitete zunächst als Assistent Richard Wagners in Bayreuth (1880-1881, für die Uraufführung des "Parsifal") und unterrichtete später an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main und in Berlin. Sein Hauptwerk ist die Märchenoper „Hänsel und Gretel", die er 1890-1893 in Frankfurt nach einem Libretto seiner Schwester Adelheid Wette komponierte; die Uraufführung dirigierte Richard Strauss am 23. Dezember 1893 in Weimar. Die Synthese wagnerianischer Orchestertechnik mit deutschen Volksliedern ("Brüderchen, komm tanz mit mir", "Suse, liebe Suse", "Ein Männlein steht im Walde") machte das Werk zur erfolgreichsten deutschen Märchenoper aller Zeiten. Weitere Werke: „Königskinder" (1910), „Dörnröschen" (1902). Humperdinck starb 1921 an einem Herzinfarkt in Neustrelitz.
Quellen: