Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Im Gerstenfeld

Länge
51 m
Hausnummern
51147: gerade 2–14
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Stadtteil
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Lokaler Flurname mit Bezug auf den Anbau von Gerste (Hordeum vulgare) auf den Wahner Äckern. Gerste war eines der wichtigsten Getreidearten der mittelalterlichen Dreifelderwirtschaft und wurde – anders als Roggen oder Weizen – vor allem als Sommergetreide ausgesät (Aussaat im März/April, Ernte im Juli/August). Wichtigster Verwendungszweck war die Bierherstellung: aus Gerste wurde durch Mälzung und Brauen das im Mittelalter wichtigste Volksgetränk produziert; auch als Tierfutter und Suppengetreide war sie unverzichtbar. Wahn lag mit seinen sandig-lehmigen Böden in einer für Gersteanbau geeigneten Zone. Die Straße fügt sich in das Wahner Acker-Felder-Quartier ein, das alle vier wichtigen Getreidearten der Dreifelderwirtschaft (Gerste, Hafer, Roggen, Weizen) als Straßennamen festhält.

Quellen: