In der Bohnenbitze
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Lokaler Flurname mit besonders rheinischem Wortcharakter: die "Bohnenbitze" war eine eingefriedete ("Bitze" = mhd. biuze, eingehegtes Stück Land) Bohnen-Anbaufläche. Bohnen waren in der vorreformatorischen Drei-Felder-Wirtschaft besonders wichtig: als Stickstoff-Sammler (Knöllchenbakterien) verbesserten sie den Boden, lieferten zugleich nahrhafte Speisebohnen und Tierfutter. "Bitzen"-Flurnamen sind im rheinischen Strassenraum verbreitet (vgl. "Auf der Bitzen", "An der Bitze") und konservieren die mittelalterliche Eingehegungs-Praxis. Mit über 230 Hausnummern (gerade 6-236) ist "In der Bohnenbitze" eine der längsten Straßen Langels.
Quellen: