Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Ludwig-Gies-Str.

Länge
341 m
Hausnummern
50769: ungerade 1–11, gerade 2–20
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Ludwig Gies (3. September 1887 in München – 27. Januar 1966 in Köln), deutschem Bildhauer, Medailleur, Glasmaler und Hochschullehrer. Gies gilt mit Ewald Matare als Begründer der Rheinischen Bildhauerschule. Sein expressionistischer Lübecker Kruzifix (1921) wurde bereits 1922 von Konservativen zerstört und 1937 in der NS-Schau "Entartete Kunst" als Negativbeispiel ausgestellt. 1937 aus der Preußischen Akademie ausgeschlossen, 1938 entlassen. Sein bekanntestes Werk ist der Bundestagsadler (1953, sogenannte "Fette Henne") im Bonner und heute Berliner Plenarsaal. Ab 1950 lehrte er an den Kölner Werkschulen bis zu seinem Tod. Sein Grab liegt auf Melaten.

Quellen: