Margaretastr.
Sehr wahrscheinlich benannt nach der hl. Margareta von Antiochien († um 305), einer der populärsten vierzehn Nothelferinnen der katholischen Kirche und einer der frühchristlichen Märtyrerinnen. Der Legende nach soll Margareta, die Tochter eines heidnischen Priesters in Antiochien, sich zum Christentum bekehrt und unter dem römischen Kaiser Diokletian grausame Folter und Enthauptung erlitten haben. Ikonografisch wird sie meist mit einem Drachen dargestellt, den sie der Legende nach mit dem Kreuzzeichen besiegte. Ihr Festtag ist der 20. Juli. Im Rheinland ist sie seit dem Hochmittelalter als Patronin der Schwangeren und Gebärenden verehrt; viele Pfarrkirchen — darunter die alte St. Margareta in Bickendorf, dem Nachbarstadtteil von Ossendorf — tragen ihren Namen. Die Margaretastr. dürfte sich auf diese alte Pfarrtradition beziehen.
Quellen: