Mataréweg
Benannt nach Ewald Matare (25. Februar 1887 in Aachen – 28. März 1965 in Büderich/Meerbusch), deutschem Bildhauer und Maler. Matare entwickelte einen unverwechselbaren Stil mit stark abstrahierten, archetypischen Tier- und Menschenfiguren. 1932 zum Professor an der Kunstakademie Düsseldorf berufen, 1933 von den Nazis entlassen, mit dem Wiederaufbau der Akademie 1946 zurückberufen. Ab Frühjahr 1947 wurde Joseph Beuys Schüler in Matares Klasse; 1951 Meisterschüler. Beuys hat Matare wiederholt als seinen wichtigsten Lehrer benannt. Matares Hauptwerke umfassen Kirchentüren (Kölner Dom-Süd-Türen 1948-1954), die Mahnmal-Madonna im Kölner Dom und unzählige Tier-Skulpturen. Slug `matar-weg`, weil das `e`-Akzent im Slug-System nicht abgebildet wird.
Quellen: