Oberer Komarweg
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Benannt nach dem mittelalterlichen Komarhof (auch Komarhoff), einem Lehnsgut des Kölner Stifts St. Maria im Kapitol, das bereits 1348 urkundlich erwähnt ist. Der Hof lag isoliert an einer politischen Grenze: Das Hofhaus stand auf kurkölnischem Gebiet, ein Großteil der Ländereien dagegen im Herzogtum Jülich. Der Name Komar soll auf ein kleines Maar (stehendes Gewässer / Viehtränke) zurückgehen — Ko-Mar-Hof = „Hof am Kuh-Maar". 1550 wurde der Komarhof zusammen mit Hof Klettenberg von Bürgermeister Arnold von Siegen zum adligen Gut ausgebaut. Heute liegt das Areal an der Grenze von Klettenberg und Zollstock.
Quellen: