Riehler Str.
Benannt nach dem Kölner Stadtteil Riehl, dem rheinaufwärts gelegenen Vorort zwischen Innenstadt und Niehl. Riehl wurde erstmals 972 urkundlich erwähnt; ältere Schreibweisen sind Rheill, Ryll oder Rile — vermutlich vom keltischen rigol für „Wasserlauf" abgeleitet. Riehl entwickelte sich von einer ländlichen Siedlung zwischen 1900 und 1930 zum Stadtteil; der Stadtplaner Josef Stübben (siehe Stadterweiterung Köln 1881) entwarf 1893 den Bebauungsplan. Eine Kuriosität: An der Riehler Str. existierte ab 1909 der „Amerikanische Vergnügungspark" mit Achterbahn, Wasserrutsche, Tanzhallen — ein Vorläufer-Vergnügungspark, der in den 1920er Jahren wieder verschwand. Heute prägen Zoo (gegründet 1860) und Flora (1864) den Stadtteil und damit auch die Riehler Str. als Eingangsachse.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 10: Wohnhaus
Nr. 19: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 21: Wohnhaus
Nr. 23: Wohnhaus
Nr. 25-27: Wohnhaus
Nr. 29-31: Wohnhaus
Nr. 37: Wohnhaus
Nr. 39: Wohnhaus
Nr. 41: Wohnhaus
Nr. 43: Wohnhaus
Nr. 49: Wohnhaus
Nr. 51: Wohnhaus
Nr. 53: Wohnhaus
Nr. 77: Wohnhaus
Nr. 88: Wohnhaus
Nr. 90-92: Verwaltungsgebäude (Agrippina-Versicherung)
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.