Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

St.-Sebastianus-Str.

Länge
576 m
Hausnummern
51147: ungerade 1–13, gerade 2–14
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach dem heiligen Sebastian (gestorben um 288), einem der populärsten frühchristlichen Märtyrer und einer der Vierzehn Nothelfer. Sebastian war nach der Legende Hauptmann der kaiserlichen Prätorianergarde unter Kaiser Diokletian und wurde wegen seines christlichen Glaubens zum Tode verurteilt; numidische Bogenschützen sollten ihn erschiessen, doch er überlebte. Erst eine zweite, mit Knüppeln vollzogene Hinrichtung führte zum Tod. Sein Bildmotiv – der an einen Baum gefesselte, von Pfeilen durchbohrte Jüngling – gehört zu den meistdargestellten Heiligenmotiven der christlichen Kunst (Mantegna, Botticelli, Tizian, El Greco, Reni). Sebastian ist Schutzpatron der Schützen, der Soldaten, der Büchsenmacher, gegen die Pest und gegen den Krieg. Im Rheinland tragen viele St.-Sebastianus-Schützenbruderschaften seinen Namen – der Name reflektiert die enge Verbindung des hiesigen Schützenwesens mit dem Heiligen.

Quellen: