Takuplatz
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Im Volksmund „Chinese-Veedel" oder „Chinesenviertel" genannt, bildet der Takuplatz das Zentrum eines geschlossenen Quartiers, das ab 1913 von der Ehrenfelder Arbeiter-Wohnungsgenossenschaft erbaut wurde. Der Platz ist nahezu dreieckig, eingerahmt von Iltisstr. im Nordosten und Takustr. im Nordwesten; der Name geht auf die Taku-Forts in China zurück, die im Boxerkrieg am 17. Juni 1900 durch eine internationale Streitmacht erobert wurden. Die Erstbenennung erfolgte bereits 1902 — das Quartier ist damit eines der ältesten und vollständigsten kolonialhistorischen Straßenname-Ensembles im Rheinland und steht in den letzten Jahren wiederholt in der kolonialkritischen Diskussion der Stadt Köln.
Quellen: