Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Vincenz-Statz-Str.

Länge
339 m
Hausnummern
50933: ungerade 1–25, gerade 2–26
Fotografien
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Stadtteil
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Teil des Braunsfelder Baumeister-Viertels. Die Straße ehrt den Kölner Architekten Vincenz Statz (1819–1898), einen der einflussreichsten Vertreter der rheinischen Neugotik. Statz arbeitete ab 1839 in der Kölner Dombauhütte und stieg dort zum „Werkmeister" und Stellvertreter des Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner auf. 1854 wurde er Diözesanbaumeister des Erzbistums Köln und gestaltete in dieser Funktion über vierzig Kirchen im gesamten Rheinland — überwiegend im Stil der hochgotischen französischen Kathedralen. Zu seinen Hauptwerken gehören die Apollinariskirche in Remagen, die Linzer Marienkathedrale, die Maria-vom-Frieden-Kirche in Köln-Lindenthal und die Dompfarrkirche St. Joseph in Speyer. Statz war Mitglied vieler Akademien und gilt neben Friedrich von Schmidt als der bedeutendste rheinische Neugotiker.

Quellen:

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