Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Wiethasestr.

Länge
696 m
Hausnummern
50933: ungerade 1–73, gerade 2–78
Fotografien
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Stadtteil
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Teil des Braunsfelder Baumeister-Viertels (Umbenennung 1904). Die Straße erinnert an Heinrich Johann Wiethase (1833–1893), einen einflussreichen Architekten der zweiten Generation rheinischer Neugotiker. Wiethase wurde in Kassel ausgebildet und arbeitete in der Kölner Dombauhütte unter Vincenz Statz (siehe Vincenz-Statz-Str.). Er gewann 1861 den Schinkel-Preis und wurde — obwohl protestantisch — 1873 zum Diözesanbaumeister des katholischen Erzbistums Köln berufen. Wiethase entwarf zahlreiche Kirchen im Rheinland und war ein gefragter Restaurator mittelalterlicher Sakralbauten. Mehrere hundert seiner Baupläne werden im Historischen Archiv der Stadt Köln aufbewahrt — sie überlebten den Archiveinsturz 2009 nur teilweise.

Quellen:

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.