Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
№ DE_05315000_A_2813 Grafenmühlenweg 116 · Dellbrück

Wohnhaus

Typ
Gebäude
Baujahr
um 1914
Denkmal seit
1985
Stadtteil
Dellbrück
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Um 1914 erbaut; zwei Geschosse, ausgebautes DG, zwei Achsen, Putzfassade, Mansarddach mit Dacherker, EG-Erker mit Balkon, giebelseitig vorgelegte Auslucht. Fast alle Fenster stilrichtig erneuert, Haustür original. Im Innern original erhalten: zahlreiche Wohnungstüren und hölzerne Treppenanlage.

Für die Geschichte des Orts Dellbrück ist das Haus Grafenmühlenweg 116 von besonderer Bedeutung insofern, als es die (noch heute) punktuelle Besiedlung des südwestlichen Ortsrands nahe dem Struderbach mit bereits städtischen Bauten belegt, nachdem noch um 1900 das von wenigen Mühlenhöfen (Strunden, Thurn; daher wohl auch die Straßenbezeichung) besetzte Gebiet kaum besiedelt war und noch heute große Gebiete offener Feldflur aufweist. Gegenüber der ehemaligen Gummifabrik "Radium" gelegen, bildete das Haus den damaligen südlichen Abschluß der Bebauung am Grafenmühlenweg. In städtebaulicher Hinsicht handelt es sich um ein typisches Beispiel für die verschiedenartigen, unregelmäßig verteilten gründerzeitlichen 2- und 3geschossigen Wohnbauten aus der Zeit des ersten Siedlungsausbaus am Rande Dellbrücks. Als solches setzt es sich von den benachbarten Backsteinbauten Grafenmühlenweg Nr. 113 (1890 - 1900) des Gärtnereibesitzes Rasch und Nr. 114 des Schreinereibetriebs Lüttgen (1911, 1936 verputzt) ab und veranschaulicht die für Dellbrück charakteristische Einstreuung einzelner städtischer Wohnhäuser in die ländlich geprägte Dorfbebauung.

Detail-Daten · Denkmalliste der Stadt Köln

Baudenkmalnr.
DE_05315000_A_2813
Typ
Gebäude-Denkmal
Bezeichnung
Wohnhaus
Adresse
Grafenmühlenweg 116 , 51069 Köln
Stadtteil
Dellbrück
Baujahr
um 1914
Eigentum
privates Eigentum
Denkmal seit
07.03.1985
Koordinaten
50.97169° N, 7.07004° E