Hahnwald liegt im Süden Kölns am linken Rheinufer und gehört zum Bezirk Rodenkirchen. Er ist einer der jüngsten und am dünnsten besiedelten Stadtteile Kölns.
Der Name geht auf einen früher hier gelegenen Hainwald zurück, der um 1800 als „Haalen" belegt ist. Anders als die übrigen südlichen Stadtteile war Hahnwald nie ein gewachsenes Bauerndorf. Die ersten Villen entstanden in der ländlichen Gegend in den 1920er-Jahren; offiziell als Ortsteil der damaligen Gemeinde Rondorf gegründet wurde Hahnwald aber erst 1949. Ausgebaut wurde die Villenkolonie vor allem ab den 1950er-Jahren. 1975 wurde Hahnwald nach Köln eingemeindet.
Hahnwald gehört zu den exklusivsten und teuersten Villenvierteln Deutschlands. Der Stadtteil wurde nach einheitlichen Bauauflagen errichtet – überwiegend in 2,5-geschossiger Bauweise, mit großen Grundstücken, um die ländliche Atmosphäre zu wahren. Großzügige Gärten mit teils sehr altem Baumbestand prägen das ruhige, durchgrünte Wohngebiet.
Der Ortskern ist ein reines Wohngebiet ohne Geschäfte, Kirchen oder öffentliche Einrichtungen. Im Norden grenzt Hahnwald an die Parklandschaft des Friedenswaldes und des Forstbotanischen Gartens, die schon zu Rodenkirchen gehören.