Rondorf liegt im Süden Kölns und gehört zum Bezirk Rodenkirchen. Der Stadtteil grenzt im Osten an Rodenkirchen und Hahnwald, im Norden an Zollstock und Raderthal.
Rondorf ist ein alter Ort: Erstmals erwähnt wird „Rumenthorp" bereits 941. Im Mittelalter gehörte die Ansiedlung zum kurkölnischen Amt Brühl. In französischer Zeit wurde Rondorf Sitz einer Bürgermeisterei (Mairie), die dem ganzen späteren Bezirk ihren Zuschnitt gab. Diese Bürgermeisterei – später Gemeinde Rondorf – blieb über anderthalb Jahrhunderte bestehen. 1961 wurde sie in Gemeinde Rodenkirchen umbenannt, weil Rodenkirchen inzwischen zum Hauptort geworden war. 1975 wurde Rondorf nach Köln eingemeindet.
Obwohl Rondorf dem alten Verwaltungssitz und damit dem Bezirk ursprünglich den Namen gab, blieb es ein vergleichsweise kleiner Ort. Ein Großteil der Bebauung stammt aus den 1930er-Jahren und der Nachkriegszeit. Zu Rondorf gehören auch die kleineren Siedlungen Hochkirchen und Höningen.
Heute ist Rondorf ein wachsender Wohnstadtteil am Stadtrand, umgeben von landwirtschaftlichen Freiflächen, auf denen in den letzten Jahren neue Wohngebiete entstanden sind.