Mauenheim liegt im linksrheinischen Norden Kölns und gehört zum Bezirk Nippes. Mit nur 0,5 Quadratkilometern ist es der flächenmäßig kleinste Stadtteil Kölns.
Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück: Urkundlich erwähnt wird Mauenheim 1199, es war dem Kölner Stift St. Kunibert unterstellt. Bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 trug das Gebiet den Namen „Herrlichkeit Mauenheim" und umfasste auch das Dorf Nippes, das zunehmend an Bedeutung gewann. 1798 endete die Herrschaft, und das Gebiet wurde fortan nach Nippes benannt. 1888 kam es als Teil von Nippes nach Köln.
Erst 1933 wurde Mauenheim als eigener Stadtteil von Nippes abgetrennt und erhielt seinen alten Namen zurück. Kern des neuen Stadtteils war eine 1919 von der städtischen Wohnungsgesellschaft GAG südlich des Nordfriedhofs errichtete Siedlung, entworfen vom Architekten Wilhelm Riphahn. Die Planer verstanden Mauenheim als Gartenstadt im Heimatstil.
Mauenheim ist bis heute ein kompakter, beliebter Wohnstadtteil mit eigenem baulichen Charakter und lebendigem Vereins- und Gemeinschaftsleben. Trotz hoher Bevölkerungsdichte ist der Stadtteil von Grün durchzogen.