Pesch liegt im Nordwesten Kölns und gehört zum Bezirk Chorweiler. Der Stadtteil grenzt im Norden an Esch, im Osten an Lindweiler und im Süden an Ossendorf; im Westen liegt der Pescher See.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Pesch 1312. Der Name lässt sich entweder vom lateinischen „pascuum" (Weide) oder vom Wort „Busch" ableiten. 1609 sind hier vier Höfe namens „Besch" verzeichnet, 1657 mehrere weitere Gehöfte. Bis 1975 gehörte Pesch zur Gemeinde Sinnersdorf, dann wurde es nach Köln eingemeindet. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs der einst landwirtschaftlich geprägte Ort durch Eigenheimsiedlungen stark an.
Sehenswert ist die barocke Donatuskapelle gegenüber dem Kriegshof. Rund um Pesch liegen mehrere Baggerseen, ehemalige Kiesgruben, die heute als Naherholungsgebiet dienen: Mit der Eingemeindung verpflichtete sich Köln, das Freizeitgebiet „Stöckheimer Höfe" anzulegen, in das die Seen von Pesch, Esch/Auweiler und Pulheim eingebettet sind.
Pesch ist ein lebendiger, von Vereinen geprägter Wohnstadtteil. Bekannt sind die Sportvereine FC Pesch, BC Köln Pesch und TTC Pesch. Im Gewerbegebiet gibt es zudem eine unterirdische Schießsportanlage mit zehn 25-Meter-Bahnen.