Otto-Müller-Str.
Benannt nach Präses Otto Müller (28. November 1870 in Eckenhagen, Oberberg – 12. Oktober 1944 in Berlin-Tegel), katholischem Priester, Sozialreformer und NS-Widerstandskämpfer im Kölner Kreis. Müller war ab 1903 Generalpräses des Westdeutschen Verbandes der Katholischen Arbeitervereine (KAB) mit Sitz in Mönchengladbach, ab 1929 im Kölner Ketteler-Haus. Er holte Bernhard Letterhaus und Nikolaus Groß in die Bewegung und schuf damit das Personenfundament des späteren Widerstands. Im NS-Regime hielt er die illegale Verbandsarbeit aufrecht und verbarg den Austauschpunkt von Widerstandstreffen. Nach dem 20. Juli 1944 verhaftet, starb er am 12. Oktober 1944 in Untersuchungshaft in Berlin-Tegel an den Folgen der Inhaftierung. Die Straße gehört zum Kölner-Kreis-Cluster Peschs.
Quellen: