Rodenkirchen liegt im Süden Kölns am linken Rheinufer und gibt dem Bezirk Rodenkirchen seinen Namen. Auf Kölsch heißt der Ort „Rudekirche".
Erstmals urkundlich erwähnt wird Rodenkirchen 989. Der Name geht auf die mittelalterliche Bezeichnung „Ruwenkirch" – „Trauerkirche" – zurück und ist mit einer Legende um den Kölner Bischof Maternus verbunden, dessen Leichnam in einem Kahn rheinaufwärts geschwommen sein soll. Lange war Rodenkirchen ein vom Rhein geprägtes Dorf; 1975 wurde es nach Köln eingemeindet und gab dem neuen Bezirk den Namen.
Wahrzeichen ist die Kapelle Alt St. Maternus, das „Kapellchen", ein Kirchenbau aus dem 10. Jahrhundert direkt am Rheinufer. In den 1930er-Jahren entstanden am Ufer Villen der Klassischen Moderne und des Bauhausstils, dazu die markante Rodenkirchener Autobahnbrücke.
Hohen Freizeitwert hat der Leinpfad am Rhein mit Bootshäusern, Kneipen und Biergärten; ruhiger ist es im Forstbotanischen Garten und im Friedenswald. Geschäftszentrum ist die Hauptstraße. Ein großer Arbeitgeber ist die Diakonie Michaelshoven. Mit nur 4,0 Prozent hat Rodenkirchen eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Kölns.