Sülz liegt im Südwesten Kölns und gehört zum Bezirk Lindenthal. Mit rund 36.000 Einwohnern auf 5,2 Quadratkilometern ist es einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile Kölns. Hier ist der Sitz von Bild & Rahmen Werkladen in der Rennebergstraße, wo dieses Straßenlexikon geschaffen wird.
Der Name geht auf „Sulpece" zurück, 1145 erstmals als Besitz des Klosters St. Pantaleon erwähnt. Ältestes Gebäude ist das Weißhaus, eine Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert. Über Jahrhunderte war das Gebiet rein landwirtschaftlich geprägt. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich kleine Gewerbebetriebe an, dazu zahlreiche Sand- und Kiesgruben sowie Ziegeleien – verbunden mit einem starken Bevölkerungszuzug. 1888 wurde Sülz nach Köln eingemeindet.
Ab etwa 1900 entstanden entlang der Luxemburger, Berrenrather und Zülpicher Straße städtische Wohnviertel mit gründerzeitlichen Häusern. Zentrum von Sülz ist das Carré um die Sülzburgstraße mit seinen Einkaufsstraßen.
Heute ist Sülz ein lebendiges, dicht bebautes Wohnviertel, beliebt bei Familien und Studierenden – die Universität liegt direkt benachbart. Zusammen mit Klettenberg weist Sülz den höchsten Anteil an Erholungsflächen aller Kölner Stadtteile auf; den Decksteiner Weiher teilt sich der Stadtteil mit Lindenthal.