Sülzburgstr.
Die Sülzburgstraße verläuft von der Luxemburger Straße bis zur Kerpener Straße durch die Stadtteile Lindenthal und Sülz. Eine Sülzburg soll sich im Mittelalter zwischen den Hofgütern Klettenberg und Neuenhof befunden haben.
Herkunft des Straßennamens:
Der alte Name, nämlich Kaiserstraße, den die Sülzburgstraße für einige Jahre bis zur Eingemeindung nach Köln im Jahre 1888 trug, ist leicht zu erklären: seit 1871 hatte man ja wieder einen Kaiser. Von einer Burg in Sülz ist heute nichts zu sehen, nicht einmal mehr etwas vom Sülzburg-Kino, das dem Arbeiter-Samariter-Bund Platz-gemacht hat.
In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts sah es wohl anders aus: „Zwischen den Gütern Klettenberg und Neuenhof findet man noch die Überreste einer alten mittelalterlichen Burg, die Sülzburg (Burg der Herren von Sülz, heute Rösrath). Von dieser adligen Familie wird erzählt, daß ihr letztes Glied in die Benedictiner-Abtei zum hl. Pantaleon eingetreten sei und all seine Güter in dieselbe eingebracht habe....
Die Sülzburgstraße erinnert an das mittelalterliche Hofgut Sülzburg, einen alten Bauernhof, der dem Stadtteil seinen Namen gab. Sülz leitet sich vom mittelhochdeutschen sulzen für „salzhaltig" oder einer ehemaligen Salzquelle ab. Der Hof wurde im Mittelalter in Urkunden des Erzbistums Köln erwähnt und gehört zu den frühen fränkischen Siedlungen am westlichen Stadtrand.
In Verlängerung der Sülzburgstraße verläuft nach der Kreuzung mit der Luxemburger Straße der Gottesweg
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Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.