Am Schmelzofen
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Straßenname, der direkt auf den Schmelzofen der Spiegelglaswerke Germania verweist – das technische Herzstück jeder Glashütte. Im Schmelzofen wurden die Rohstoffe Sand, Soda, Kalk und Dolomit bei etwa 1.500 Grad Celsius verschmolzen und zu flüssigem Glas. Die Schmelzwannen der Spiegelglaswerke Germania waren bis zu 60 Meter lang und arbeiteten ohne Unterbrechung – ein Schmelzofen wurde nach dem ersten Anheizen oft über Jahre hinweg konstant betrieben. Die rauchenden Hochkamine des Werks prägten über Jahrzehnte das Stadtbild von Porz.
Quellen: