An der Walkmühle
Die Straße An der Walkmühle erinnert an eine alte Walkmühle der Region. Walken war im Tuchgewerbe der Vorgang, bei dem Wollfilz durch Stampfen unter wassergetriebenen Hämmern verdichtet und vermalt wurde — die Walkmühlen waren in der Zeit vor der Industrialisierung der zentrale Schritt der Tuchproduktion. Bachläufe wie die Strunde oder kleine Dünnwalder Wässer trieben solche Walkmühlen an. Mit der Industrialisierung verschwanden die handwerklichen Walkmühlen zugunsten zentralisierter Tuchfabriken (vgl. Friedrich von Diergardt, Von-Diergardt-Str.). Der Straßenname konserviert die Erinnerung im Stadtbild.
1 Fotografien
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.