Dünnwald liegt im äußersten rechtsrheinischen Norden Kölns, nahe Leverkusen und Bergisch Gladbach, und gehört zum Bezirk Mülheim. Auf 10,9 Quadratkilometern leben rund 12.000 Menschen.
Der Name ist nicht eindeutig geklärt: Er könnte „Ort im Wald an der Dhünn" oder „Ort im Wald auf der Rheindüne" bedeuten. Ältestes Gebäude ist die Kirche St. Nikolaus mit dem heutigen Gut Klosterhof – im 12. Jahrhundert errichtet als Tochterkloster des Prämonstratenserinnenklosters Steinfeld in der Eifel. 1643 übernahmen die Prämonstratenser-Chorherren von Steinfeld das Kloster, 1803 wurde es unter Napoleon aufgelöst. Ab 1230 kam das Rittergut Haus Haan hinzu.
Dünnwald hatte unter Kriegen zu leiden: 1583 wurde der Ort im Truchsessischen Krieg geplündert und niedergebrannt, 1628 brannten kaiserliche Truppen Haus Haan nieder. 1914 wurde Dünnwald nach Köln eingemeindet.
Der Stadtteil hat sich einen dörflichen, ruhigen Charakter bewahrt und wird vom umgebenden Dünnwalder Wald geprägt. Beliebtes Ausflugsziel ist der frei zugängliche Wildpark mit Wildschweinen, Damwild, Mufflons und Wisenten, daneben das Arboretum der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das Naturschutzgebiet am Hornpottweg, eine ehemalige Kiesgrube und heute wichtiges Biotop für Vögel und Amphibien.