Franz-Peter-Kürten-Weg
Benannt nach Franz Peter Kürten (* 8. Dezember 1891 in Dünnwald; † 11. April 1957 in Leverkusen), in Dünnwald geborenem Schriftsteller und einem der wichtigsten rheinischen Heimat- und Mundartdichter des 20. Jahrhunderts. Kürten wuchs in Dünnwald auf und besuchte eine private Handelsschule, kämpfte im Ersten Weltkrieg (schwere Kopfverletzung 1915) und wurde ab 1927 freier Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks (WDR) im Bereich rheinischer Volkskunde. Er war Mitglied im Bund Rheinischer Dichter (ab 1929) und Ehrenmitglied des Heimatvereins Alt-Köln (ab 1937). Sein Werk umfasst Volkskundewerke, Romane, Erzählungen, Gedichte und Hörspiele in Hochdeutsch und Kölscher Mundart — er gilt als „Verkörperung der Dünnwalder Geschichtsschreibung". Sein Grab liegt auf dem Dünnwalder Friedhof am Goffineweg (siehe Goffineweg).
Quellen: