Dünnwalder Mauspfad
Der Dünnwalder Mauspfad ist Teil des großen Mauspfad-Trassensystems — einer wahrscheinlich seit der Eisenzeit genutzten Handelsroute, die vom Niederrhein bis an den Main führt. Der Mauspfad folgte dem alten Rhein-Hochuferstreifen östlich der heutigen Aue und verband Duisburg über Hilden, Langenfeld, Opladen, Dünnwald, Buchforst und Buchheim mit Siegburg, Limburg und Frankfurt (siehe auch Dellbrücker Mauspfad und Höhenfelder Mauspfad). Die Namensbedeutung ist umstritten — die wahrscheinlichste Deutung leitet „Maus" vom mittelhochdeutschen „Maut" (Wegezoll) ab. Der Dünnwalder Abschnitt des Mauspfades ist eines der ältesten Verkehrs-Topographika der Region.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.