An der Weidenkaul
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Lokaler Flurname mit den rheinischen Bestandteilen „Weide" (Weidenbaum oder Weidefläche) und „Kaul" (Grube, Tümpel; siehe Am Kaulberg in Kalk). Eine „Weidenkaul" war typischerweise eine kleine wassergefüllte Grube am Rand einer Wiese, an deren Ufer Weidenbäume standen – ein typisches Element der niederrheinischen Auenlandschaft. Die An-der-Weidenkaul-Straße erinnert an die feuchten, von Bachläufen durchzogenen Niederungen, die das alte Eiler Land im Mittelalter und in der frühen Neuzeit prägten.
Quellen: