Artilleriestr.
Benannt nach der Artillerie, der schweren Waffengattung mit Geschützen, die ab 1833 zusammen mit der Feld- und Festungsartillerie regelmässig auf dem Wahner Heide-Truppenübungsplatz übte. Der Schiessplatz Wahn – ab 1817 von preußischen Truppen genutzt, 1818 erstmals offiziell aufgekauft, bis 1918 auf 3.700 ha erweitert – war damit jahrzehntelang einer der wichtigsten Artillerieuebungs-Standorte des preußischen Westens. Das laute Donnern der Geschütze pragte das Klangbild der Wahner Heide über Generationen; Wirte, Bäcker und Schuster der heutigen Wahnheide lebten direkt von den übenden Soldaten. Mit 556 m Länge ist die Artilleriestr. eine der längeren Straßen Wahnheides; sie ist Teil eines geschlossenen Militär-Straßennamen-Clusters mit Magazinstr., Alte Magazinstr., Schützenstr. und Sportplatzstr.
Quellen: