Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Barbarastr. (Porz)

Länge
609 m
Hausnummern
51147: ungerade 1–67, gerade 2–74
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach der heiligen Barbara (3./4. Jahrhundert), einer der populärsten frühchristlichen Märtyrerinnen und einer der Vierzehn Nothelfer. Nach der Legende war Barbara eine schöne Königstochter, die gegen den Willen ihres heidnischen Vaters Dioscorus zum Christentum konvertierte und in einem Turm eingesperrt wurde; ihr Vater enthauptete sie schließlich eigenhändig – doch ein Blitz erschlug ihn unmittelbar darauf. Barbara ist Patronin der Bergleute, Geologen, Artilleristen, Festungsbauer und Sprengmeister – eben weil sie mit Blitzen und Explosivkräfte assoziiert wird. Diese artilleristische Patronenschaft macht ihre Verankerung im Straßennamen Wahnheides besonders sinnfällig: am Schiessplatz Wahn übten über Generationen Artillerieeinheiten, die sich traditionell unter Barbaras Schutz stellten. Ihr Gedenktag (4. Dezember) ist als "Barbaratag" mit dem Brauch der Barbarazweige bis heute populär.

Quellen: