Auf dem Eichenbrett
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Der Name Eichenbrett ist eine alte Gewannenbezeichnung für ein Flurstück, auf dem charakteristisch Eichen standen — entweder in Form einer Allee, eines Eichenwalds oder als markante Einzelbäume. Brett ist hier nicht im modernen Sinn als „Holzplanke" zu verstehen, sondern als alte rheinische Form für eine flache, breite Geländeform — wie etwa „auf dem Brett" für eine Plateau-Struktur. Eichen waren in der bäuerlichen Wirtschaft besonders wertvoll: sie lieferten Bauholz, Eichelmast für die Schweinehaltung und Gerberlohe. Der Auf dem Eichenbrett wurde am 27. Mai 2004 als Teil des Heilpflanzen-Quartiers neu benannt — er bewahrt eine alte vorstädtische Flurbezeichnung mitten in der modernen Wohnsiedlung.
Quellen: