Auf der Burg
Erinnert an die erzbischöfliche Burg Worringen, die 1276 von Erzbischof Siegfried von Westerburg errichtet wurde, nachdem er die Worringer Rechte den Grafen von Jülich abgekauft und deren Vorgängerbefestigung geschleift hatte. Nach der Niederlage in der Schlacht von Worringen 1288 rissen die Kölner Bürger die Burg nieder und verwendeten ihre Steine für die Kölner Stadtmauer. Erzbischof Friedrich III. liess sie um 1414 wieder aufbauen, doch bereits 1419 fiel sie in einer Fehde erneut. Die letzte Ruine wurde im Spätmittelalter (Kölner Wirren) endgültig beseitigt. Der genaue Standort der Burg ist nicht zweifelsfrei geklärt – er lag wahrscheinlich im Winkel der Straßen Auf der Burg und In der Lohn, in strategisch erhöhter Lage zur Kontrolle des Rheinverkehrs und der Straße nach Neuss.
Quellen: