Bernhard-Falk-Str.
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Benannt nach Bernhard Falk (1867-1944), jüdischem Rechtsanwalt, liberalen Politiker und einem der wichtigsten Vertreter der Demokraten im Rheinland der Weimarer Republik. Falk war von 1919 bis 1933 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP); er war jahrelang Vorsitzender des Kölner Stadtrats-Liberalismus und engagierte sich besonders für jüdische Bürgerrechte und Versöhnungs-Politik. Falk und seine Ehefrau Else Falk (vgl. Else-Falk-Str.) lebten in Köln; nach 1933 mussten sie mehrfach Wohnungen wechseln, ihre Wohnung wurde in der Pogromnacht 1938 verwüstet. Im Frühjahr 1939 floh die Familie nach Brüssel, wo Bernhard Falk am 23. Dezember 1944 im Exil starb. Die Straße gehört zum großen NS-Widerstand-Quartier Longerichs.
Quellen: