Besenbinderplatz
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Straßenname, der auf das traditionelle Handwerk der Besenbinder verweist. Besenbinder fertigten aus Reisig (Birkenreisern, Heidekraut, Ginster) und Bindemitteln Reisigbesen – bis ins 20. Jahrhundert ein in fast allen rheinischen Dörfern verbreitetes saisonales Handwerk. Im Umfeld der nahen Wahner Heide war Reisig reichlich vorhanden; Eiler Bauernfamilien bessere ihren Verdienst im Winter oft mit Besenbinden auf. Der Besenbinderplatz erinnert an dieses inzwischen verschwundene Handwerk; siehe auch Besenbinderstraße.
Quellen: