Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Bischofsgartenstr.

Länge
137 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–1
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Stadtteil
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1163 erbaute Reinald von Dassel den erzbischöflichen Palast, der als Amtsitz diente. Ein dazugehöriger Garten sicherte die Versorgung mit Gemüse, Obst und Kräutern, die man auch als Heilmittel nutzte.

Die Straße in ihrer heutigen Form wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts angelegt. Sie bildet ein Teilstück zwischen "Am Domhof " und Auf dem Brand. In direkter Nähe liegen das Museum Ludwig und die Philharmonie.

Erinnert an den ehemaligen Bischofsgarten, einen Teil der erzbischöflichen Residenz neben dem Dom. Bis zur Säkularisation 1802 lagen am Domkloster zahlreiche Wirtschafts- und Wohnbauten der erzbischöflichen Kurie — Bischofshof, Kapitelhaus, Stiftshäuser der Domherren — sowie ausgedehnte Garten- und Innenhöfe. In dem zugehörigen, durch eine Mauer geschützten Bischofsgarten bauten Bedienstete Obst, Kräuter und Gemüse für den Hof an. Mit der französischen Säkularisation und dem späteren Bau des Hauptbahnhofs (1894) verschwanden die meisten Strukturen; die Bischofsgartenstr. erinnert heute zwischen Domkloster und Trankgasse an diesen Teil der erzbischöflichen Stadtgeschichte.

Quellen:

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