Börsenplatz
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Trägt den Namen der Kölner Börse, die hier zwischen Unter Sachsenhausen und der Stolkgasse beheimatet war. Der erste Börsenbau entstand 1830 während der preußischen Zeit; 1899 errichtete der Kölner Architekt Heinrich Krause einen neuen, repräsentativen Börsensaal in Neorenaissance. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Mit der Konsolidierung der deutschen Börsenlandschaft (Schwerpunkt Frankfurt) verlor die Kölner Börse zunehmend an Bedeutung; der eigentliche Handelsbetrieb wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts eingestellt. Der Börsenplatz und das benachbarte Börsengäßchen erinnern jedoch bis heute an die wirtschaftliche Vergangenheit.
Quellen: