Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Brictiusstr.

Länge
118 m
Hausnummern
50769: ungerade 3–15, gerade 2–24
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Stadtteil
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Benannt nach dem Heiligen Brictius (Britius) von Tours († 444), Bischof von Tours und unmittelbarer Nachfolger des Hl. Martin (vgl. Esch/Auweiler). Brictius war Pfarrpatron der romanischen Pfarrkirche St. Brictius in Merkenich – das älteste Bauwerk des Stadtteils. Der romanische Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert steht vermutlich auf den Fundamenten eines römischen Wachturms entlang der Römerstraße Köln-Nijmegen; 1885 wurde beim Abbruch der alten Kirche ein römischer Weihestein gefunden. Die Kirche wurde 1285 erstmals urkundlich erwähnt; von 1237 bis zur Säkularisation 1802 hatte das Kölner Kunibertsstift das Patronatsrecht. Brictius gilt als Schutzpatron gegen Bauchschmerzen und ist im Niederrheinischen vor allem in Merkenich verehrt.

Quellen:

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