Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Brüderstr.

Länge
202 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–19, gerade 2–4
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Stadtteil
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Erinnert an die Mendikantenbrüder (Bettelmönche), insbesondere die Minoriten (Franziskaner), deren großes Kloster bis 1802 an der Brüderstr. lag. Die Franziskaner kamen 1219 nach Köln — nur 10 Jahre nach Gründung ihres Ordens durch Franz von Assisi (1209) — und gründeten als zweiten Konvent ihres Ordens in Deutschland einen Konvent am Neumarkt. Ihre Kirche St. Mariae Empfängnis (Minoritenkirche) ist bis heute eine der wichtigsten gotischen Kirchen Kölns; sie beherbergt das Grab von Johannes Duns Scotus (1265–1308), einem der größten Scholastiker des Mittelalters. Das Kloster wurde 1802 in der Säkularisation aufgehoben und kurz danach abgerissen; die Brüderstr. bewahrt den Namen des Ordens.

Quellen:

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