Brüsseler Platz
Mittelpunkt des berühmten Belgischen Viertels (siehe Antwerpener Str.) und einer der bekanntesten Plätze Kölns. Die Stadtratsversammlung beschloss 1884, die Straßen rund um den Platz nach belgischen Städten zu benennen — als Anerkennung der engen wirtschaftlichen Verflechtung Kölns mit Belgien. Der Platz wird beherrscht von der neuromanischen Kirche St.-Michael (1903–1906 erbaut, neugotisch). In den 2000er und 2010er Jahren wurde der Brüsseler Platz zum „Hotspot" der Kölner Ausgehszene; an warmen Sommerabenden versammeln sich tausende Menschen mit Kölsch, Wein und Bier auf der Treppe. Hervorzuheben ist sicher das Bali (Indonesiche Kücke), Mandalay (beste burmesische Küche der Stadt), und die Taverna Candia (griechisches Essen). Das Hallmackenreuther und die Kneipe St. Michael sind Tradition. Rund um den Brüsseler Platz finden sich kleine, individuelle Modeläden.
Brüssel selbst ist als belgische Hauptstadt seit 1958 auch Hauptstadt der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bzw. Europäischen Union.