Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Elisabeth-Treskow-Platz

Länge
60 m
Hausnummern
50678: ungerade 1–1, gerade 2–2
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Stadtteil
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Benannt nach Elisabeth Treskow (1898–1992), einer der bedeutendsten deutschen Goldschmiedinnen des 20. Jahrhunderts. Treskow leitete 1948–1964 die Gold- und Silberschmiedeklasse an den Kölner Werkkunstschulen (heute TH Köln, Köln International School of Design) und erhielt 1956 als erste Goldschmiedin Deutschlands den Professorinnentitel. Sie wurde besonders berühmt für ihre Wiederentdeckung der altetruskischen Granulationstechnik (winzige Goldkörnchen werden ohne Lot fest verbunden) und ihre Arbeiten für sakrale und repräsentative Aufträge — darunter die Kölner Bürgermeister-Amtskette von 1954, im Auftrag des damaligen OB Ernst Schwering. 1964 wurde sie mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Frauen-Erinnerungs-Cluster der Neustadt-Süd (siehe Frieda-Fischer-Weg, Maria-Clementine-Martin-Platz, Katharina-Schauberg-Promenade, Paula-Kleinmann-Weg) ist Elisabeth Treskow eine der späten, prominenten Würdigungen einer Kölner Künstlerin.

Quellen:

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