Fort Rauch
Erinnert an die ehemalige Festung Deutz — Teil des großen Festungsrings Köln, den Preußen ab 1815 ausbaute. Fort Rauch war eines der 11 Forts der inneren Befestigung Köln-Deutz, errichtet zwischen 1817 und 1859. Es war benannt nach Gustav von Rauch (1774–1841), preußischem General und „Generalinspekteur aller preußischen Festungen", einem der wichtigsten preußischen Festungstheoretiker des 19. Jahrhunderts. Rauch entwickelte das System der Detached-Forts, die als selbstständige Verteidigungspunkte vor der eigentlichen Stadtmauer angeordnet wurden. Mit der Entfestigung Kölns 1881 verlor Fort Rauch seine militärische Funktion; im Zweiten Weltkrieg wurde es als Bunker reaktiviert und schließlich abgebrochen. Die Straße erinnert mit Bastion, Helenenwallstr., Kasemattenstr. und Reischplatz an das Festungsbau-Erbe Deutz'.
Quellen: