Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Friedrich-Ebert-Platz

Länge
139 m
Hausnummern
51143: ungerade 1–13, gerade 2–22
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Friedrich Ebert (1871–1925), deutschem Sozialdemokraten und erstem Reichspräsidenten der Weimarer Republik (1919–1925). Ebert wuchs in einfachen Verhältnissen auf, machte als gelernter Sattler in der SPD Karriere und wurde 1913 SPD-Parteivorsitzender. Im Ersten Weltkrieg unterstützte er – zur Bestürzung des linken Parteiflügels – die „Burgfriedenspolitik". Am 9. November 1918 ernannte ihn der scheidende Reichskanzler Max von Baden zum Nachfolger; in den chaotischen Wochen der Novemberrevolution organisierte Ebert den geordneten Übergang zur parlamentarischen Republik – auch unter Inkaufnahme des umstrittenen Ebert-Gröner-Pakts mit der Reichswehr. Am 11. Februar 1919 wurde er von der Weimarer Nationalversammlung zum ersten Reichspräsidenten gewählt. Trotz harter Kritik von links wie rechts hielt Ebert die junge Republik in den Krisen 1919–1923 zusammen und starb mit nur 54 Jahren an einer Blinddarmentzündung. Der Platz und das parallel benannte Ebert-Ufer bilden im Porzer Rheinufer-Bereich einen prominenten Ehrenort.

Quellen:

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